Therapiebad soll wieder eröffnet werden

22.04.2013

(fb) Das Therapiebad in der Diakonie Kork soll als Ort der Inklusion und Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderungen wieder eröffnet werden. Das hat der Verwaltungsrat der diakonischen Einrichtung in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Das Bad musste Ende 2011 geschlossen werden, weil mit der 40 Jahre alten Technik die Anforderungen des Gesundheitsamts nicht mehr erfüllt werden konnten. Die im Vorfeld der Schließung als notwendig ermittelten Kosten für die Sanierung in Höhe von 900.000 Euro konnten von der Diakonie Kork nicht aufgebracht werden.
Initiiert durch Mitarbeitende wurde Anfang 2012 der Verein „Wassertropfen Kork“ gegründet, der sich sich die Wiedereröffnung des Schwimmbads zum Ziel setzte. Mit großem Engagement und mit breiter Unterstützung aus der Bevölkerung schafften es die Mitglieder innerhalb eines guten Jahres, rund 300.000 Euro Spenden zu sammeln. Auch die Bürgerstiftung Kehl erklärte sich bereit, mit rund 60.000 Euro die Sanierung des Bades zu unterstützen. Aufgrund von Optimierungen bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen geht die Diakonie Kork derzeit davon aus, dass das Ziel, das Bad wieder in Betrieb nehmen zu können, mit 830.000 Euro erreicht wird.
Zusammen mit Mitteln, die die Diakonie Kork selbst aufbringen kann, ist damit über die Hälfte der benötigten Gesamtsumme erreicht. Damit besteht aus der Sicht von Vorstand und Verwaltungsrat eine realistische Aussicht, auch die benötigte Restfinanzierung zu erreichen.
„Wir freuen uns, dass jetzt die Weichen gestellt werden konnten, mit voller Kraft auf die Wiedereröffnung hinzuarbeiten“, so Frank Stefan, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork. „Ohne das phantastische Engagement der Vereinsmitglieder der „Wassertropfen Kork“, der Bürgerstiftung Kehl und zahloser Einzelspender wäre das niemals denkbar gewesen.“
Mindestens 100.000 Euro wird die Diakonie Kork selbst für die Sanierung bereitstellen. „So sehr wir uns auch auf die nun nähergerückte Wiedereröffnung des Therapiebades freuen, ist uns noch wichtiger, für die Menschen, die bei uns leben, zeitgemäße und angemessene Wohnsituationen zu schaffen“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. „Dazu kommt, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner vor allem Menschen brauchen, die für sie da sind.“

 

 

 

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Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

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Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

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Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

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Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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