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Neues Energiekonzept für die Diakonie Kork

15.01.2016

(red/fb) In der Diakonie Kork wird ab Sommer 2016 ein neues Energiekonzept umgesetzt. Es beinhaltet eine zentrale Wärmeversorgung über ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk. Grundlage ist ein Vertrag zwischen der Diakonie Kork und der Wärmegesellschaft Kehl (WGK), sie ist ein Unternehmen der Stadt Kehl und der badenova. Jetzt unterzeichneten die Vertragspartner die Verträge.

Sitzend v.l. Harald Krapp (Geschäftsführer Wärmegesellschaft Kehl), Robert Büchel (Kaufm. Vorstand Diakonie Kork) Klaus Preiser (Geschäftsführer Wärmegesellschaft Kehl und badenova Wärmeplus).Stehend: Patrik Vetter (Leiter Verwaltung der Technischen Dienste Kehl), Christian Paul (Leiter techn. Vertrieb badenova Wärmeplus), Thomas Bahr (Leiter Rechnungswesen und Controlling Diakonie Kork) und Martin Lehmann (Leiter Gebäudemanagement Diakonie Kork)

Das Stammgelände der Diakonie Kork mit 35 Gebäuden wird über ein Wärmenetz mit einer zentralen Wärmeerzeugungsanlage versorgt. Auch die Stromversorgung erfolgt über ein internes Netz von einer zentralen Trafostation aus.
Das Energiekonzept sieht vor, die vorhandene Heizzentrale grundlegend zu erneuern. Das Herzstück stellt ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk dar, das einen Großteil der benötigten Wärmeenergie und 50 Prozent des benötigten Stroms liefern wird.
Die neue Anlage unterstützt das Ende 2013 beschlossene Klimaschutzkonzept der Stadt Kehl. Dieses hat das Ziel, CO2-Emmissonen im Stadtgebiet stark zu reduzieren und Energie effizienter und umweltfreundlicher zu nutzen. Die neue Versorgungstechnik in der Diakonie Kork ist energiesparender als die der derzeit genutzten Anlage, die nicht über eine Kraft-Wärme-Kopplung verfügt. Hochrechnungen zufolge werden mit dem zentralen Blockheizkraftwerk pro Jahr 1.280 Tonnen weniger CO2 emittiert, als bisher. Die Primärenergieeinsparung beträgt mehr als drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Insgesamt wird die Wärmegesellschaft Kehl 1,6 Millionen Euro in das neue Versorgungskonzept investieren. Die Investitionen werden sich für beide Vertragspartner auszahlen. Die neuen Anlagen erbringen nicht nur eine höhere Kilowattleistung, sie führen bei der Diakonie Kork zu einer Einsparung von Kosten in Höhe von rund 140.000 Euro pro Jahr. (Quelle: Stadt Kehl)

 

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