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Bayernfans fördern Arbeit mit epilepsiekranken Kindern

08.12.2015

„Einen Eimer eiskaltes Wasser über mich zu schütten, um damit etwas Gutes zu tun, dazu hatte ich keine Lust“, so Stefan Siebert bei der Übergabe einer Spende für den Klinikclown in der Epilepsieklinik für Kinder in Kork. „Aber die „Ice Bucket Challenge“ des vergangenen Sommers brachte mich auf die Idee, ebenfalls etwas anzustoßen, das chronisch kranken Menschen hilft.“

Eine 1.200 Euro Spende von Bayern-Fans für den Klinikclown „Pädrelli“ (M.) übergab Stefan Siebert (r.) an Chefarzt Dr. Thomas Bast. Auf dem Foto fehlt krankheitsbedingt Carsten Vogt.
Eine 1.200 Euro Spende von Bayern-Fans für den Klinikclown „Pädrelli“ (M.) übergab Stefan Siebert (r.) an Chefarzt Dr. Thomas Bast. Auf dem Foto fehlt krankheitsbedingt Carsten Vogt.

Zusammen mit Carsten Vogt startete Siebert eine Aktion unter einigen Fußballfans. Auf Facebook gründeten sie die Gruppe "Mehr als nur Fußball“. Beim gemeinsamen Fußball schauen sammelten sie Geld ein. Jeder Teilnehmer an der Aktion verpflichtete sich pro erzieltem Tor seiner Lieblingsmannschaft den von ihm gewünschten Beitrag zu spenden. Über die gesamte Bundesliga-Saison kamen so 1.200 Euro zusammen. Siebert und Vogt informierten sich über Einrichtungen in der Region und fällten bei einem Rundgang die Entscheidung die Arbeit der Epilepsieklinik zu fördern.
Bei der Spendenübergabe an Dr. Thomas Bast, Chefarzt der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche und an den Klinikclown Peter d‘Agostino alias „Pädrelli“, berichtete dieser von seiner Arbeit mit Patienten. „Viele der kleinen Patienten sind für Diagnostik und Therapie manchmal über Wochen in Kork“, erläuterte Bast. „Da ist es wichtig, Abwechslung in den Klinikalltag zu bekommen. Da Humor bekanntlich heilt, sorgt der Klinikclown mit seinen Späßen auf den Stationen für Entspannung und unbeschwerte Momente.“
Trotz der heilenden Wirkung von Klinikclowns gibt es sie jedoch nicht auf Krankenschein. Daher wird die Diakonie Kork die Spende für die Finanzierung des Clowns „Pädrelli“ verwenden, der sich selbst gelegentlich auch als „Hausmeister Anton“ vertritt. Der Chefarzt, dessen Herz eher für den KSC schlägt, dankte Siebert und Vogt stellvertretend für den Rest der Fußballfans. Ihr gemeinsames Engagement und die zahlreichen Einzelspenden hätten schließlich zu der beachtlichen Spendensumme geführt.

 

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Die Ortschaft Kork macht die Inklusion zum Thema.  

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Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

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Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

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Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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