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„Mit den Händen reden lernen“ – Gebärdenlernkreis

22.03.2016

Die Beratungsstelle „Unterstützte Kommunikation“ der Diakonie Kork bietet ab dem 19. April 2016 einen Gebärdenlernkreis an. Alle zwei bis drei Wochen, immer dienstags, von 13.30 – 15.00 Uhr können die Teilnehmenden an zehn Terminen für 90 Minuten „Mit den Händen reden lernen“.

Vermittelt wird ein Grundwortschatz mit Gebärden und dessen Anwendung in Alltagssituationen. Die Gebärden werden aus der Deutschen Gebärdensprache (DGS) verwendet und sind zur Anwendung in der Gebärdenunterstützten Kommunikation (GUK) gedacht. Zu allem bieten Beatrice Roth (Fachpädagogin Unterstützte Kommunikation und Kommunikationsassistentin für DGS) sowie Viola Storz (Taubblindenassistentin) viele praktische Übungen an.
Die Deutsche Gebärdensprache ist eine eigenständige und offiziell anerkannte Sprache. Sie ist in ganz Deutschland, abgesehen von einigen Dialekten, gleich. Sie wird hauptsächlich von schwerhörigen oder gehörlosen Menschen zur Kommunikation genutzt. Viele Menschen mit Behinderungen können die DGS aber nicht komplett nutzen. Sie nutzen Gebärden lautsprachunterstützend. In Ergänzung zur Lautsprache werden hier parallel die bedeutungstragenden Wörter gebärdet, was man auch Gebärdenunterstützte Kommu-nikation nennt. Wichtige Begriffe einer lautsprachlichen Äußerung werden so visualisiert, die Verständigung wird verbessert und Interaktionsprozesse positiv unterstützt.
Der Gebärdenlernkreis soll Anregungen geben und die Freude wecken, Gebärden als Kommunikationsmittel im Alltag zu nutzen. Die Teilnahmegebühr beträgt 110 Euro. Der Gebärdenlernkreis trifft sich in den Räumen der Beratungsstelle „Unterstützte Kommunikation“.

Kontakt: Tel. 07851/84-5891 oder E-Mail: sschirnack@diakonie-kork.de

 

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Inklusion in Kork

Die Ortschaft Kork macht die Inklusion zum Thema.  

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Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

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Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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