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„Was bleibt.“ gibt Impulse zum Wirken über den Tod hinaus

10.04.2017

(fb) „Was bleibt.“ – mit diesem Titel wurde jetzt in der Alten Landschreiberei der Diakonie Kork eine Ausstellung eröffnet. Bis 7. Mai 2017 gibt sie Impulse, sich damit auseinander zu setzen, was von einem Leben an ideellen und materiellen Werten über den Tod hinaus bleibt

Erarbeitet wurde die Ausstellung von der Evangelischen Landeskirche in Baden in Zusammenarbeit mit der Diakonie Baden. Die Ausstellung zeigt in Texten und Gegenständen, was Menschen wichtig ist und gibt sensibel Anregungen, frühzeitig über Sterben und Vererben nachzudenken.
In seiner Ansprache zur Begrüßung stellte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Kork Frank Stefan eine Analogie zum Frühling her. Wie aus scheinbar totem Holz neues Leben entstehe, so könne mit einem Vermächtnis über das Vermögen Neues bewirkt werden. In der Diakonie Kork könne vieles, was die Einrichtung für Menschen mit Behinderung über Pflegesätze hinaus leiste, nur getan werden, weil ihr Menschen spenden oder etwas vererben.
Claudia Roloff, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung in der Ortenau, sah in der Annäherung an das Thema „Was bleibt von den Menschen, die gehen“ eine große Bildungsaufgabe. Für sich persönliche Bilder und Haltungen zum Sterben und zur Regelung des Nachlasses zu gewinnen, werde mit dieser würdevollen Ausstellung angestoßen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein Flötenensemble der Musikschule Offenburg-Ortenau.
Die Ausstellung ist täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet. Annette Stahl, Leiterin des Fundraisings der Diakonie Kork, wies auf das Begleitprogramm zur Ausstellung hin. In der Veranstaltung am 27. April um 19 Uhr wird Helmut Ellensohn, Leiter des Hospiz-Vereins Offenburg mit Vortrag und Gespräch von seinen Erfahrungen berichten, wie Sterbende auf ihr Lebensende zugehen und wie wichtig es ist, zu Lebzeiten Dinge zu erledigen. Eine heiter-besinnliche Annäherung an das Thema gibt es in einem Konzert in der Kreuzkirche am 30. April um 18 Uhr mit Ilona Braunstein und Thomas Strauß. Das Begleitprogramm endet am 2. Mai mit einem Vortrag der Kehler Rechtsanwältin Ulrike Schenk zum Thema „Wie vererbe ich richtig?“ Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr. Im Anschluss beantwortet die Referentin Fragen der Zuhörer.

 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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