Freiwilligendienst & Vorpraktikum

Ein Freiwilligendienst oder ein Vorpraktikum gibt Ihnen die Möglichkeit, in einem sozialen Bereich Verantwortung zu übernehmen und sich beruflich zu orientieren. Bei uns haben Sie die Möglichkeit ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), BFD (Bundesfreiwilligendienst) oder ein Vorpraktikum über einen Zeitraum von 6 bis 18 Monate zu absolvieren.

Ein FSJ und BFD sind gleichermaßen wertgeschätzt und anerkannt. Für Sie macht es keinen Unterschied ob Sie ein FSJ oder BFD bei uns leisten, die Tätigkeiten und Einsatzorte sind dieselben. Nach Ihrer Bewerbung werden Sie einer Dienstart zugeteilt. Zum Vorpraktikum hingegen gibt es Unterschiede.

Freiwilligendienst oder Vorpraktikum- welche Unterschiede gibt es?

FreiwilligendienstVorpraktikum
AlterFSJ: 15-27 Jahre, nach Erfüllung der Schulpflicht
BFD: ab 16 Jahre, nach Erfüllung der Schulpflicht;
ab 27 Jahre auch im Teilzeitmodell
ab 15 Jahre, nach Erfüllung der Schulpflicht
Dauer 6-18 Monate12 Monate
Bezahlung300€ Taschengeld707,23€ Praktikantenvergütung
Verpflegung100€ Verpflegungsgeld für Freiwillige unter 27 Jahre,
200€ für Freiwillige ab 27 Jahre
SozialversicherungÜbernahme der SozialversicherungsbeiträgeSelbstständige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge
UnterkunftKostenlose Unterkunft oder Übernahme der Fahrtkosten
im öffentlichen Nahverkehr
Urlaub27 Tage30 Tage
Seminartage25 Seminartage bei unter 27 Jahre / 12 Seminartage ab
27 Jahre beim Diakonischen Werk + weitere interne
Seminartage
Interne Seminartage
HäufigkeitFSJ: einmalig
BFD: mehrmalig – im Abstand von 5 Jahren
einmalig
VoraussetzungErfüllung der Schulfplicht– Realschulabschluss, kein niedriger oder höherer Bildungs-
abschluss erlaubt
– nach Beendigung des Vorpraktikums Beginn einer Ausbil-
dung in Heilerziehungspflege

Ein Freiwilligendienst bzw. Vorpraktikum kann sich sowohl beruflich als auch menschlich lohnen:

  • Kennenlernen von sozialen Arbeitsfeldern. Ein Freiwilligendienst zeigt Ihnen in der Praxis, welche Freuden und Herausforderungen die Arbeit im sozialen Bereich mitbringt. Auf diese Weise können Sie bereits erste Erfahrungen und Kompetenzen für Ihr späteres Berufsleben sammeln und lernen gleichzeitig Berufe mit Perspektive kennen.
  • Klarheit für den Berufswunsch. Während dieser Zeit erhalten Sie spannende Einblicke, die zeigen, ob Sie mit einem sozialen Berufswunsch richtig liegen. Sie erhalten einen ersten Einblick vom Arbeitsleben, ohne sofort unter Leistungsdruck zu stehen.
  • Engagement für andere. Was heißt es eigentlich für andere da zu sein und Verantwortung zu übernehmen? Wir vermitteln Ihnen ein gutes Gefühl dafür.
  • Lernen neuer Fähigkeiten. Während eines Freiwilligendienstes lernen Sie unter anderem: Verantwortung zu übernehmen, Empathie weiterzuentwickeln und für andere jeden Tag da zu sein.
  • Einblick in die Arbeitswelt. Bei uns erhalten Sie einen Einblick in die heutige Arbeitswelt. Sie lernen, 39 Stunden in der Woche, konsequent an 5 Tagen in der Woche herausfordernden Aufgaben nachzugehen.
  • Wartezeitüberbrückung. Je nach dem was Sie nach der Schule geplant haben, können Sie mit Hilfe eines Freiwilligendienstes die Wartezeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn überbrücken. Zeitgleich wird ein Freiwilligendienst als Wartesemester an Universitäten und (Fach-)Hochschulen angerechnet.
  • Vorpraktikum. Einige Ausbildungen oder Studiengänge verlangen ein abgeschlossenes soziales Praktikum. Einen Freiwilligendienst können Sie nicht nur als Vorpraktikum nutzen, sondern auch gleichzeitig dazu verwenden, Ihre fachlichen Qualifikationen zu testen und auszubauen.

Für Ihre Unterstützung bei der Begleitung und Pflege von Menschen sowie durch andere Tätigkeiten, haben wir in folgenden Arbeitsfeldern Einsatzstellen:

  • Wohnverbund
  • Epilepsiekliniken
  • Heilpädagogische Förderung
  • Hanauerland Werkstätten
  • Oberlin-Schulverbund
  • Wirtschaft und Versorgung
  • Bau und Technik
  • Zentralverwaltung