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Update Coronavirus: Wie die Diakonie Kork mit dem Thema umgeht

Täglich überschlagen sich die Nachrichten zum Coronavirus. Und auch in der Diakonie Kork sind wir ganz besonders darauf angewiesen, Ansteckungsrisiken zu minimieren und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Als Einrichtung für Menschen mit Behinderung müssen wir ganz besonders auf das Wohl unserer Patienten, Bewohner, Klienten und Beschäftigten achten. Wir stehen aber natürlich auch in der Verantwortung gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern sowie Mitarbeitenden, die in dieser außergewöhnlichen Zeit großen Einsatz und starken Zusammenhalt zeigen.

In allen Bereichen der Diakonie Kork wurden Vorkehrungen getroffen, um eine Ansteckung zu vermeiden und eine mögliche Verbreitung einzudämmen. Bisher gab es 30 bestätige Fälle, darunter sind Bewohner, Mitarbeitenden und ein ABW-Klient. Alle weiteren Testungen von Mitarbeitenden und Beschäftigten waren glücklicherweise negativ.

Maßnahmen in der Diakonie Kork:

  • Gleich zu Beginn des Auftretens des Coronavirus in Deutschland wurden unsere Hygienemaßnahmen verschärft. Wir stehen in engen Kontakt mit den Gesundheitsämtern und der Hygienekommission.
  • Unsere Mitarbeitenden werden laufend über die Situation und die angeordneten Maßnahmen informiert.
  • In der gesamten Einrichtung gilt generelles Besuchsverbot.
  • Der Schul- und Ausbildungsbetrieb am Oberlin-Schulverbund und an der Ev. Fachschule für Heilerziehungspflege ist ausgesetzt.
  • Die Heilpädagogische Förderung wurde in die Wohngruppen verlegt, so sollen Verschleppungen zwischen Personengruppen minimiert werden. Innerhalb der Häuser wird darauf geachtet, dass die Gruppen getrennt bleiben.
  • Das Café Alte Landschreiberei in Kork und das Mühlencafé in Willstätt sind bis auf Weiteres geschlossen.
  • Alle Veranstaltungen in der Diakonie Kork sind abgesagt.
  • Die Fort- und Weiterbildungsangebote sind vorübergehend eingestellt.
  • Gesunde Mitarbeitenden aus Frankreich dürfen weiter in der Einrichtung arbeiten.
  • Die Hanauerland Werkstätten arbeiten mit gedrosselter Belegschaft.
  • Speziell für Covid19-Patienten mit Behinderung hat die Diakonie Kork in der Séguin-Klinik eine besondere Station geschaffen. Zwar hat die Diakonie Kork nicht die Möglichkeit, Menschen zu beatmen, doch für diejenigen, die besondere medizinische Versorgung und aufgrund ihrer Behinderung spezielle Zuwendung brauchen, ist dieses Angebot eine wichtige Unterstützung. Aktuell werden hier vier Patienten behandelt.

Wir verfolgen die Entwicklung der Situation permanent, passen unsere Maßnahmen an und orientieren uns an den Vorgaben der Gesundheitsämter.

Vielen Dank für das Verständnis und die Mithilfe in dieser schwierigen Situation.