Die Hanauerland Werkstätten der Diakonie Kork haben vom 27. April bis 8. Mai mit vielfältigen Aktionen und Mitmachangeboten ihre Nachhaltigkeitswochen veranstaltet. Ziel war es, Menschen mit Beeinträchtigungen praxisnah für Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren und gleichzeitig gemeinsame Erlebnisse rund um das Thema Nachhaltigkeit zu schaffen.
Im Mittelpunkt standen zahlreiche kreative, informative und erlebnisorientierte Angebote. So konnten die Teilnehmenden bei einem Naturerlebnistag mit Bogenschießen und verschiedenen Outdoor-Aktivitäten die Natur hautnah erleben. Weitere Ausflüge führten unter anderem in das Nationalparkzentrum Ruhestein, auf den Auenwildnispfad in Neuried und in den Rheinhafen Karlsruhe. Auch Workshops und kreative Projekte spielten während der Nachhaltigkeitswochen eine große Rolle. Themen waren unter anderem nachhaltiger Umgang mit Strom und Energie, Mülltrennung und -vermeidung sowie Recycling und Upcycling. Aus alten Stoffen und Milchtüten entstanden Dekorationen für die Terrasse, während bei einem weiteren Upcycling-Projekt Tischlampen aus Konservendosen gebastelt wurden. Darüber hinaus wurden Holzprodukte hergestellt und alte Holzstühle aufgearbeitet und erneuert. Ergänzt wurde das Programm durch Warentauschtage und einem Flohmarktangebot.
Ein besonderes Highlight war das Klimafrühstück, das gemeinsam mit den beiden Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerinnen der Stadt Kehl stattfand. In einem Workshop erklärten sie, worauf es bei einem nachhaltigen Frühstück ankommt, welche Lebensmittel klimafreundlich sind und wie bewusster Konsum im Alltag gelingen kann. Im Anschluss konnten die Teilnehmenden selbst probieren, wie lecker ein nachhaltiges Frühstück schmeckt.
Großes Interesse weckte außerdem der Besuch des SafetyTrucks der Firma REMONDIS Industrie Service. Das Schadstoffmobil informierte anschaulich über den sicheren Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt. Ob Batterien, Reinigungsmittel oder Spraydosen – viele Alltagsprodukte enthalten gefährliche Stoffe und dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden.
Die Expertinnen von REMONDIS erklärten vor Ort, wie Sonderabfälle sicher gesammelt, transportiert und entsorgt werden. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der richtige Umgang mit Gefahrstoffen für den Schutz von Mensch und Umwelt ist. Der moderne SafetyTruck erfüllt höchste Sicherheitsstandards und verfügt unter anderem über spezielle Sicherheitsbehälter, Schutz- und Löschausrüstung, eine Notdusche sowie explosionsgeschützte elektrische Anlagen. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um sich direkt vor Ort zu informieren und Fragen zu stellen.





