Mit der feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen haben der Oberlin-Schulverbund der Diakonie Kork und die Unternehmen WeberHaus aus Rheinau-Linx sowie BAG Kehl in dieser Woche ihre Bildungspartnerschaften offiziell besiegelt. Damit wird die bereits bestehende Zusammenarbeit auf eine verbindliche Grundlage gestellt und die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gestärkt. Ziel der Partnerschaften ist es, junge Menschen bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Durch Praktika, Betriebsbesichtigungen, Ausbildungsinformationen und persönliche Begegnungen mit Mitarbeitenden und Auszubildenden sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre Berufs- und Lebensplanung.
In ihrer Ansprache betonte die Schulleiterin Bettina Maria Herr die große Bedeutung der Kooperationen: „Mit der Besiegelung unserer Bildungspartnerschaften setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft.“ Zwar erfüllten Schule und Unternehmen unterschiedliche Aufgaben, doch seien sie durch ein gemeinsames Anliegen verbunden: Sie unterstützen junge Menschen dabei, ihre Fähigkeiten zu entdecken, ihre Stärken weiterzuentwickeln und ihren Platz in der Gesellschaft und Arbeitswelt zu finden. Gerade für die Schülerinnen und Schüler des Oberlin-Schulverbunds seien solche Kooperationen von besonderem Wert. Berufsorientierung könne nicht allein im Klassenzimmer stattfinden, sondern müsse erlebbar sein. Die Jugendlichen erhielten die Möglichkeit, Betriebe kennenzulernen, Arbeitsabläufe in der Praxis zu erleben und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die täglich in ihrem Beruf tätig sind. Dadurch gewinnen sie Orientierung und Sicherheit bei der Berufswahl.
Ein besonderer Meilenstein ist die Zusammenarbeit mit WeberHaus. Der Fertighaushersteller geht mit dem Oberlin-Schulverbund erstmals überhaupt eine Bildungspartnerschaft mit einer Schule ein. Dies unterstreicht die Bedeutung der Kooperation und das Vertrauen in die gemeinsame Arbeit.
Auch für die Schule selbst stellen die Bildungspartnerschaften einen großen Gewinn dar. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es, die Lebenswirklichkeit der Arbeitswelt stärker in den Unterricht einzubinden und aktuelle Entwicklungen aus der Praxis in die pädagogische Arbeit einfließen zu lassen.
