Große Freude im Bildungsraum für inklusive Pädagogik und Pflege der Diakonie Kork: Insgesamt 33 Absolventinnen und Absolventen konnten in feierlichem Rahmen ihre erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse entgegennehmen. Zehn Schülerinnen und Schüler schlossen die zweijährige Ausbildung zur Heilerziehungsassistenz erfolgreich ab, 23 weitere bestanden die dreijährige Ausbildung zur Heilerziehungspflege.

Die Abschlussfeier am Mittwoch bot Gelegenheit, auf die vergangenen Ausbildungsjahre zurückzublicken und die Leistungen der Auszubildenden zu würdigen. Im Mittelpunkt der Rede für die angehenden Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger stand das Bild des „Kompasses“, das die Absolventen bereits seit ihrem ersten Schultag am 1. Oktober 2023 begleitet hatte.

Viele der Auszubildenden kamen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und aus verschiedenen Ländern nach Kork. Während ihrer Ausbildung mussten sie sich nicht nur in einer Vielzahl neuer Lerninhalte, Praxisanforderungen und Prüfungsformate orientieren, sondern auch ihren eigenen beruflichen Weg finden. Schritt für Schritt richteten sie ihren „inneren Kompass“ auf die Werte aus, die die Heilerziehungspflege prägen: Selbstbestimmung, Teilhabe, Respekt, Inklusion, Empathie und Lebensqualität. Die Kursleitung , Cornelia Kapitza hob besonders die Vielfalt der Absolventinnen und Absolventen hervor. Unterschiedliche Lebenswege, kulturelle Hintergründe, Sprachen und Erfahrungen haben die Ausbildung bereichert. Gerade diese Diversität mache deutlich, dass es in der Begleitung von Menschen mit Behinderung keine Patentrezepte gebe. Vielmehr komme es darauf an, Menschen individuell wahrzunehmen und sie auf ihrem persönlichen Weg zu unterstützen.

Auch die Absolventinnen und Absolventen der Heilerziehungsassistenz blickten bei ihrer Abschlussfeier auf zwei intensive Ausbildungsjahre zurück. Die Kursleitung, Daniela Martin würdigte dabei insbesondere den außergewöhnlichen Zusammenhalt innerhalb der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler hätten sich gegenseitig motiviert, unterstützt und begleitet. Die gelebte Akzeptanz und das soziale Engagement haben die Ausbildung maßgeblich geprägt. „Es war ein bunter und vielfältiger Kurs, der mit großem Engagement zusammengewachsen ist“, betonte Martin. Den Absolventinnen und Absolventen gab sie mit auf den Weg, ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen weiterhin einzusetzen und neugierig nach neuen Wegen der Teilhabe und Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu suchen.

Mit der Zeugnisübergabe endete für die 33 Absolventinnen und Absolventen ein bedeutender Lebensabschnitt. Gleichzeitig beginnt für sie nun ein neuer Weg in einem Berufsfeld, das sowohl Fachkompetenz als auch Menschlichkeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein erfordert.