Kernspintomographie (MRT)

Zur genauen Darstellung der Gehirnstrukturen haben wir seit mehr als 20 Jahren die Möglichkeit, ein 1,5 Tesla-Gerät im Ortenau Klinikum Offenburg für die Patienten der Korker Kliniken regelmäßig zu nutzen.

Kinder und erwachsene Patienten mit Entwicklungsstörungen (vor allem intellektuelle Beeinträchtigung, Störungen des autistischen Spektrums) können in Kurznarkose und überwacht durch eine Anästhesistin/einen Anästhesisten des Ortenau Klinikums Offenburg untersucht werden.

Die MR-Diagnostik ist unerlässlich, wenn es um die Klärung der Ursachen und den möglichen Ursprungsort einer Epilepsie geht. Dabei ist oftmals nur eine sehr genaue, hochauflösende Bildgebung zielführend. In einigen Fällen sind, über die technischen Möglichkeiten am Ortenau Klinikum Offenburg hinaus, höchstauflösende Bilddaten notwendig, die wir über noch leistungsstärkere Geräte, in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg erhalten können. Das ist vor allem bei Patientinnen und Patienten notwendig, für die eine operative Epilepsiebehandlung in Frage kommt.

Nicht nur die Klärung eines möglichen Ursprungsortes einer Epilepsie, sondern auch behandelbare Ursachen (z.B. Entzündungswerte oder Tumore) können mit der Kernspintomografie sehr gut entdeckt werden.

Insbesondere bei den mehrfach behinderten Patientinnen und Patienten der Séguin-Klinik, die nicht nur wegen Epilepsien stationär aufgenommen werden, sind häufig MR-Untersuchungen notwendig, die über die Gehirnbildgebung hinausgehen (Wirbelsäule, andere Organsysteme) und die dann von Kolleginnen und Kollegen der Offenburger Radiologie befundet werden.

Peter Martin Diakonie Kork

Prof. Dr. med. Peter Martin

Chefarzt Séguin-Klinik

Epilepsiezentrum Diakonie Kork

Matthias Bacher

Matthias Bacher

Oberarzt

Epilepsieklinik für Erwachsene